Theater

Theater2018 - 19

Lustig und turbulent ging es zum Jahreswechsel wieder auf der „Kleinen Lamstoabühne“ zu. Unter der Regie von Wast Bauer wurde das Stück „Die Spezialitätensauna“ in drei Akten aufgeführt. Während die Bürgermeisterin aus dem alten Schlachthaus eine Sauna machen wollte, war der örtliche Metzger schon drauf und dran, seinen Laden in den leerstehenden Räumlichkeiten zu planen. Dass so ein herrliches Durcheinander für schallendes Gelächter bei den Zuschauern sorgte, versteht sich von selbst. Die Theaterspieler verstanden es wieder hervorragend, die Persönlichkeiten des Stückes rüberzubringen.

Geschichte

25 Jahre „Die Kleine Lamstoabühne“

In Frasdorf wurde auch früher schon Theater gespielt. Es gab eine Kulisse die dem Krankenunterstützungsverein gehörte. Zur Aufführung kamen immer wieder lustige Bauerntheater und Wildererstücke im damaligen Saal des Gasthaus Mayrl. Durch den Abriss des Saales und der Bühne hatte man keine Möglichkeit mehr zum Theaterspielen. Erst mit dem Bau der Lamstoahalle durch den Trachtenverein stand wieder eine Bühne zur Verfügung die für Theateraufführungen genutzt werden konnte. Der erste Einakter „Die Preiskuh“ kam 1992 noch mit der alten Kulisse zur Aufführung.
Ab 1992 bereicherte immer ein Einakter den jährlichen Dorfabend des Trachtenvereins. Hierzu fanden sich eine Gruppe aus den Reihen der aktiven Trachtler und zusätzliche Frasdorfer Talente zusammen, die seit dem ihr Können dem immer begeisterten Publikum zeigt. Seit dem Jahr 2002 öffnet sich jetzt jedes Jahr der Vorhang der „Kleinen Lamstoabühne“. Hans Weber übernimmt fast seit Gründung der Theatergruppe die Stückeauswahl und Rolleneinteilung. Auch für die Regie und den Kulissenbau ist in erster Linie der „Lenzn Hans“ verantwortlich. Dabei kamen schon die unterschiedlichsten Bühnenbilder zustande. So waren in der Lamstoahalle unter anderem bereits ein „Etablissement“ (A Kufern), eine kleine Drehbühne als Beichtstuhl (Der Rauberpfaff) und sogar ein ganzes Eisenbahn-Abteil (Erster Klasse) zu sehen. Damit sind für eine Laienbühne wahre Meisterstücke gelungen. Die Effekte waren bei jedem Einsatz verblüffend und wurden vom Publikum jedes Mal aufs Neue mit entsprechendem Applaus gewürdigt.
Zu bemerken ist, dass fast bei jedem Stück der Regisseur, die Verantwortlichen für Bühnenbild und Technik, Kostüme und Maske jedes Mal auch selbst unter den Theaterspielern zu finden sind. In den letzten 25 Jahren traten bei 37 lustigen Sketchen, Einaktern und Dreiaktern mehr als 45 Theaterspieler vor das immer begeisterte Publikum.

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